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Kulturfonds Bayern 20224.000€ für Ausstellung „400 Jahre Barmherzige Brüder Bayern“

Die Sonderausstellung „400 Jahre Barmherzige Brüder Bayern“, die ab Sonntag, dem 20. März, im Stadtmuseum zu sehen ist, wird mit 4.000€ aus dem Kulturfonds Bayern unterstützt. Dies teilte der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber (CSU) mit.

Vor 400 Jahren wurde das Kloster St. Wolfgang für den Orden der Barmherzigen Brüder vom Pfalz-Neuburger Herzog Wolfgang Wilhelm gestiftet. Das Wirken der Barmherzigen Brüder, deren Mitglieder hauptsächlich in der Alten- und Krankenpflege tätig sind, hat Neuburg über die Jahrhunderte hinweg nachhaltig geprägt. Noch heute ist das historische Bauensemble in der Bahnhofsstraße zu sehen. Auf dem Gelände des Klosters, das 1980 aufgelöst wurde, befindet sich heute das Geriatriezentrum. Die Ausstellung im Stadtmuseum, dessen Träger der Historische Verein Neuburg e.V. ist, befasst sich mit der Geschichte der Barmherzigen Brüder in Bayern und insbesondere in Neuburg. Diese wird nun durch den bayerischen Kulturfonds mit 4.000€ unterstützt.

Der Kulturfonds Bayern ist ein in Deutschland einmaliges Instrument der Kulturförderung. Der Haushaltsausschuss hat am Mittwoch mit großer Einigkeit entschieden, dass in diesem Jahr mehr als 5 Millionen Euro ausbezahlt werden. 120 Projekte aus ganz Bayern hatten eine Förderung beantragt. Alle Anträge wurden bewilligt.

„Die Kulturförderung für die Sonderausstellung zu den Barmherzigen Brüdern beweist, dass wir unserem Bekenntnis zum Kulturstaat Bayern auch Taten folgen lassen“, so Enghuber. „Bei uns in Neuburg soll Kultur nach Corona wieder mit allen Sinnen erlebbar sein. Ich werde mich weiterhin dafür starkmachen, dass das kulturelle Leben in der ganzen Region auch künftig blüht und gedeiht“. Neben der Sonderausstellung „400 Jahre Barmherzige Brüder Bayern“ werden aus dem Fonds in ganz Bayern eine Fülle weiterer Vorhaben ermöglicht, wie Musikfestivals, Ausstellungen, neue Probenräume, Literatur, Stummfilmtage oder Theaterproduktionen.

Vor dem Haushaltsausschuss hatte der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit dem neuen Staatsminister Markus Blume (CSU) über den Kulturfonds beraten. Blume versicherte, dass das Verfahren auch in diesem Jahr so flexibel wie haushaltsrechtlich möglich gestaltet werde. Gerade für die Theater- und Musikschaffenden, die ihre Einnahmen vor allem durch Präsenzveranstaltungen erzielten, sei Flexibilität besonders wichtig. Auf Projektveränderungen, Verschiebungen und Absagen werde dabei soweit wie irgend möglich Rücksicht genommen.